WSW - Vereinbarkeit als strategischer Erfolgsfaktor | 91

Shownotes

In dieser Episode ist Roland Lang von WSW Wohner Lang + Partner aus Singen zu Gast. Wie wird Vereinbarkeit zum echten Erfolgsfaktor? In dieser Folge spricht WSW Wohner Lang + Partner darüber, wie flexible Arbeitsmodelle, weibliche Führung und regionale Verwurzelung dabei helfen, Fachkräfte langfristig zu gewinnen und eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen. Im Mittelpunkt stehen moderne Kanzleikultur, Nachwuchsförderung und die Frage, wie Zusammenarbeit auch mit hohem Teilzeitanteil erfolgreich gelingt.

IN DIESER EPISODE ERFAHREN SIE:

00:12 Intro

01:43 Kurzvorstellung

03:20 Sie haben mit Ihrer Kanzlei im letzten Jahr wieder am Wettbewerb EXZELLENTER ARBEITGEBER IN DER STEUERBERATUNG teilgenommen. Was war der Grund bzw. Anlass sich für das Arbeitgebersiegel erneut zu bewerben und was waren die wichtigsten Erkenntnisse für Sie?

05:55 Wie haben Sie es geschafft, flexible Arbeitszeitmodelle nicht als notwendiges Übel, sondern als strategischen Vorteil im Wettbewerb um Fachkräfte zu etablieren – und welche Rolle spielt dabei Ihre regionale Verwurzelung?

08:15 Mit einer Mitarbeiterbewertung von 4,8 von 5 Punkten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehören Sie zu den Spitzenreitern. Welche konkreten Maßnahmen und Strukturen haben Sie in Ihrer Kanzlei implementiert, um dieses hervorragende Ergebnis zu erzielen – und was mussten Sie dafür aufgeben oder verändern?

10:52 In Ihrer Kanzlei sind 80% der Beschäftigten weiblich und beide Führungskräfte unterhalb der Partnerebene sind Frauen. Wie haben Sie diese Entwicklung bewusst gefördert, und welche Vorteile bringt diese Konstellation für die Kanzleikultur und die Zusammenarbeit mit Mandanten?

12:48 Welche Formate und Routinen haben Sie entwickelt, um alle Mitarbeitenden – ob in Vollzeit oder Teilzeit – gleichermaßen einzubinden und mit regelmäßigem Feedback zu versorgen?

15:16 Wie gelingt es Ihnen, Berufseinsteigern von Anfang an Eigenverantwortung zu übertragen – und gleichzeitig den Wissenstransfer von der erfahrenen zur jüngeren Generation sicherzustellen?

17:21 Wie gestalten Sie Entwicklungsperspektiven in einer mittelgroßen Kanzlei, in der die klassische Karriereleiter naturgemäß weniger Sprossen hat?

20:00 Wenn ein Kollege oder eine Kollegin aus einer anderen Steuerberatungskanzlei Sie fragen würde, wie man mit einem hohen Teilzeitanteil und einem überwiegend weiblichen Team eine exzellente Arbeitgebermarke aufbaut – was wäre Ihr wichtigster Rat? Und was können andere Kanzleien von WSW Wohner Lang + Partner lernen?

21:40 Outro

INFORMATIONEN ZUM INTERVIEWGAST In dieser Episode ist Roland Lang von WSW Wohner Lang + Partner aus Singen zu Gast. Website: https://www.wsw-wohner.de Facebook: https://www.facebook.com/p/WSW-Wohner-Lang-Partner-Steuerberatungsgesellschaft-Wirtschaftsberatung-100086396967674/ Instagram: https://www.instagram.com/wsw.steuerberatung/?next=%2F

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DER PODCAST “EXZELLENTE ARBEITGEBER IN DER STEUERBERATUNG” Der Podcast “Exzellente Arbeitgeber in der Steuerberatung unterstützt die Zukunftsfähigkeit mittelständischer Unternehmen, die weltweit einen einzigartigen Standard im Wirtschaftsleben haben.

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Dieser Podcast wird produziert von der Podcast-Agentur Podcastliebe. Mehr dazu: https://podcastliebe.net

Transkript anzeigen

00:00:13: Ja, liebe Zürer und Züra.

00:00:15: Ein herzlich willkommen zu unserer neuen Folge Excel in der Arbeitgeber in der Steuerberatung!

00:00:21: Wir hatten schon in vielen Regionen Deutschlands das Vergnügen wunderbare Kanzleien kennenzulernen und auch wunderbare Gesprächspartner zu gewinnen.

00:00:32: Heute ein Novum für uns – wir bewegen uns in die Bodensee-Region aber mein Gesprächspartner Roland Lang wird uns gleich noch mehr dazu sagen.

00:00:43: Wir sind heute in Singenzugast bei der WSW wohnernlang Steuerberatungsgesellschaft.

00:00:50: Ich habe im Vorgespräch auch erfahren, fünfzig Jahre am Markt also eine positiv gemeint etraplierte Kanzlei aber alle Kanzlei die sich auch zukunftsfragen aktiv stellt und wir haben heute in diesem Podcast das Thema Vereinbarkeit als strategischer Erfolgsfaktor gewählt.

00:01:13: Ich freue mich sehr darauf, erlangen mit Ihnen da verschiedene Facetten in unserem gemeinsamen Austausch zu beleuchten.

00:01:20: Wir schauen auf flexibel Arbeitszeitmodellen auch auf das Thema weibliche Führungsstarke und natürlich auch eine regionale Verbundenheit.

00:01:43: Jetzt hoffe ich alle Zuhörer ein bisschen neugierig gemacht zu haben.

00:01:47: Und heran, ich glaube jetzt ist es an Ihnen Ihre Kanzlei kurz vorzustellen und natürlich auch zu sich kurz ein paar Infos preiszugeben.

00:02:00: Vielen Dank, Hallo für die nette Einführung!

00:02:03: Ja wir sind WSW-wohnerlangen Partner eine Steuerkanzlei mit drei Partnern und fünfundzwanzig Teammitgliedern und wir machen wie die meisten Kollegen FIBU, Lohnsteuerklärm und Jahresabschließe aber auch viel steuer- und betriebswirtschaftliche Beratung.

00:02:24: Unsere Kunden sind fast ausschließlich regional verwurzelt, also das heißt im Umkreis von so ungefähr fünfzig Kilometern.

00:02:31: Das heißt wir sind keine On-Line Kanzlei mit den ganzen Besonderheiten sondern regional.

00:02:40: Ich selbst bin Steuerberater und einer der drei Partner.

00:02:44: Ich habe schon in dieser Kanzlei mein duales Studium gemacht, ein paar Jahre später der Stolberater und bin dann auch gleich mit dem Altinhaber in Partnerschaft gegangen.

00:02:58: Und im Jahr zwei Tausendzehn habe ich die Kanzlei dann komplett übernommen.

00:03:02: Im Jahr zwei siebzehnt bin ich mit meinen langjährigen Mitarbeitern Anja Wiedenbach und Thomas Gander dann in Partnerschaft gegangen.

00:03:12: Wie alle Kollegen haben wir ja viele Dinge zu tun und neben den fachlichen Dingen bin ich unter anderem auch für das Personal zuständig.

00:03:20: Damit ja der perfekte Gesprächspartner für unser heutiges Thema, wenn nicht das schon mal vorneab sein darf ohne jetzt gegen ihre beiden Partnerkollege zu sprechen und sicherlich damit auch verantwortlich dass sich Ihre Kanzlei zum erneuten Mal oder wiederholten Male auch in Baden-Württemberg dem Wettbewerb exzellente Arbeitgeber in der Steuerberatung gestellt hat und noch erfreulicher, auch erfolgreich teilgenommen hat.

00:03:47: Also sie Siegel auch wiederbekommen hat.

00:03:50: Ich stelle an der Stelle immer die klassische Eingangsfrage was war denn im letzten Jahr der Grund oder der Anlass wieder dabei zu sein?

00:03:58: Und gab es im letzten Ja für sie auch besondere Erkenntnisse oder neue Überlegungen aus dem Siegel heraus?

00:04:08: also wir machen tatsächlich schon seit vielen Jahren Mitarbeiter Befragungen Kummerkasten und Möglichkeiten anonymen Feedback zu geben, aber das ist alles nie so richtig genutzt worden oder zu wenig für uns.

00:04:25: Wir wollen uns weiterentwickeln in der Führungsspitze und wir wollen halt ja am Ball bleiben und auch Probleme usw.

00:04:34: intim frühzeitig erkennen und anpacken.

00:04:37: Und als wir dann von dem Arbeitgeber Siegel erfahren haben gedacht, es ist das richtige Medium.

00:04:43: Das probieren wir jetzt mal und speziell dieses Jahr hat sich herauskristallisiert dass es interessanterweise gar keine großen Themen gibt weil man schon vieles angepackt haben aufgrund der letzten Umfragen sondern dass es dieses Jahr eher Dinge sind die kleine Gruppen oder einzelne Personen tatsächlich betreffen.

00:05:10: Letztes Jahr, also ein Jahre vor wurde mehr Kommunikation gewünscht was in der Kanzlei vor sich geht.

00:05:18: Da wussten zum Teil die Leute aus der Lohnabteilung nicht etwas mehr da bei den Steuergeschichten machen und so Neuerungen.

00:05:25: Und dann haben wir jetzt dafür einen speziellen News-Kanal umgesetzt.

00:05:30: Der läuft seit einem Jahr.

00:05:33: In dem kann auch nachgelesen werden Was in einem Jahr alles passiert ist oder umgesetzt wurde.

00:05:39: Man erwähnt es so unterm Jahr immer wieder mal in Teamsitzungen, aber das wird auch schnell wieder vergessen.

00:05:45: Und dieser Kanal hilft dann allen uns zu sehen was eigentlich alles passiert ist.

00:05:55: Also ich glaube da haben Sie schon einen Kollegen gerade gute Anregung gegeben weil ich kann aus unserer Praxis jetzt nur noch einmal bestätigen Kommunikation darf so landläufig sagen is ein Dauerbrenner in Kanzleien und schön dass sie dafür sich eine Lösung gefunden haben.

00:06:10: Sie sprachen schon gerade über ihre Historie und einen Punkt vielleicht auch, die Mitarbeiterzahl haben sie genannt.

00:06:18: Auch nicht ganz ungewöhnlich aber trotzdem mir mal prägnant davon auch die Hälfte in Teilzeit.

00:06:23: das heißt ja unter Organisationen durchaus anspruchsvolle Herausforderungen.

00:06:28: deswegen mal eine Frage an Sie wie schaffen Sie es denn oder haben Sie es geschafft?

00:06:32: Ja flexible Arbeitszeitmodelle nicht nur als notwendiges Übel zu empfinden, zu praktizieren.

00:06:41: Sondern auch als strategischen Vorteil im Wettbewerb um Fachkräfte zu etablieren.

00:06:48: Sie haben auch das Thema regionale Verwurzlung der Kanzlei in der Mandatenschaft angesprochen.

00:06:53: Ja, das Thema Teilzeit und Region ist es auch ein wichtiger Aspekt?

00:06:59: Tatsächlich ein unglaublich wichtiger Aspek zumindest für uns.

00:07:04: ganz einfach deshalb weil wir unseren Teammitgliedern ermöglichen möchten, entspannt statt gestresst zur Arbeit zu kommen.

00:07:17: Unsere Teammitlieder wohnen auch fast ausschließlich in der Nähe und das ermöglicht kurze Wege ins Büro.

00:07:24: also wenn man halt nur fünfzehn Minuten oder noch weniger ins Bürow braucht dann kommen die Leute auch ins Büron insbesondere Mütter.

00:07:33: den fällt nämlich Zuhause gerne auch mal die Decke auf dem Kopf Und deswegen haben wir dann auch einen guten Kontakt untereinander, das macht schon wahnsinnig viel aus.

00:07:48: Wir legen halt auf die individuellen Verhältnisse wert und wenn eine Mutter gestresst ankommt, kommt meistens nicht soviel raus.

00:08:00: Wenn sie entspannt kommt und ein bisschen später kommen kann, wenn das Kind im Kindergarten ist... kommt es viel besser an und die Leute sind zufriedener.

00:08:09: Und das kommen auch bessere Ergebnisse raus, also da macht wahnsinnig viel aus.

00:08:16: Macht wahnsinnigt viel aus ist auch wieder ein gutes Stichwort von Ihnen.

00:08:20: Es macht besonders viel aus weil sie ja in der Mitarbeiterbewertung ich mache das mal transparent aber gute Dinge sollte man auch transparent machen bei einer maximal Punktzahl von fünf Komma Null in der Mitarbeitungsbewertungen bezüglich Vereinbarkeit und Familie Beruf und da dürfen jetzt alle mal zuhören einen Spitzenwert von vier Komma acht erreicht haben.

00:08:41: Das ist nicht nur in Baden-Württemberg ein Spitzen wert, das bundesweit ein Spitze Wert bleibt.

00:08:47: natürlich die Frage offen, welche konkreten Maßnahmen Strukturen haben sie denn in ihrer Kanzlei implementiert?

00:08:55: Was haben Sie schon gerade angesprochen aber das kann es ja wahrscheinlich nicht gewesen sein Nur gewesen sein um so ein hervorragendes Ergebnis zu erzielen.

00:09:04: Was haben Sie vielleicht auch weiter verändert oder in der Vergangenheit angepasst, um diese wirklich sehr ausgezeichnete Orientierung in Richtung Vereinbarkeit und Familie zu erreichen?

00:09:19: Also wir haben zum einen seit unglaublich langer Zeit.

00:09:23: Haben wir schon Gleichzeit?

00:09:25: das haben ja aber viele andere auch.

00:09:27: Wir haben vor allem für Mütter keine starren Anwesenheitszeiten mehr.

00:09:33: Es macht schon was aus.

00:09:36: Also das wird nicht nur geduldet, sondern es wird auch angesprochen.

00:09:43: Dass das möglich ist und das macht glaube ich viel aus dass man einfach auf die einzelnen zugeht und sagt Es ist okay ob's jetzt acht Uhr dreißig ist oder acht uhr fünfundvierzig Ist eigentlich völlig egal.

00:10:00: Wir setzen deswegen auch Teambesprechungen frühestens um neun an zum Beispiel, weil wir sind tatsächlich dann noch alle da.

00:10:09: Und das sind alles solche Kleinigkeiten.

00:10:11: man nimmt dann auf die Rücksicht wo denn halt auch etwas später kommen aus unterschiedlichen Gründen.

00:10:20: und ja und dann hat ja die eine oder der andere auch individuelle Themen noch.

00:10:26: Es geht ja nicht nur um Mütter, es geht vielleicht auch um etwas ältere Teammitglieder die sich noch um ihre Eltern oder Pflegebedürftige kümmern müssen.

00:10:36: Am ähnlich Themen und da gewisse Freiheiten zu schaffen und gleichzeitig nicht so viel Druck von der Arbeitsbelastung aufzubauen das hilft schon immens.

00:10:51: Also Druck ist ja ein Motivationsfaktor, Druck wegnehmen.

00:10:54: Der andere ist ja auch Entwicklung ermöglichen und er würde gerne auch da nochmal das Transparenz machen in unserem Gespräch.

00:11:04: In ihrer Kanzlei sind achtzig Prozent weiblich Das ist nicht der übliche Standard.

00:11:10: schon wir haben schon in der Branche gerade auf der Mitarbeiter Ebene eine hohe Frauenquote aber sie haben ja auch in der Führungskräfteebene Unterhalt der Partner Frauen, was nicht immer Standard ist.

00:11:25: Deswegen die Frage wie haben sie denn diese Entwicklung bewusst gefördert?

00:11:30: Musste man schubsen, musste man bitten?

00:11:33: Wie haben Sie das hinbekommen und welche Vorteile bringt er aus ihrer Sicht als Kanzlei Partner oder Partner der Kanzlei auch Vorteile in dieser Konstellation für Kultur- und Zusammenarbeit?

00:11:49: Also wir sind ein Team mit auch vielen langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

00:11:54: Und es wäre sicherlich falsch zu behaupten, mir hätte bewusst weibliche Personen eingesteht oder als Teamleiter ernannt sondern wir haben im Prinzip die geeigneten Person ausgewählt mit nötige Fachkenntnisse und Skills und wenn vielleicht man noch ein bisschen was gefehlt hat dann haben wir natürlich dann auch mit entsprechenden Seminaren diejenige Person dann noch unterstützt und mit Gesprächen usw.

00:12:27: Führung kann man lernen, und der Rest natürlich auch.

00:12:31: Und wir machen sehr viel Qualitätsmanagement intern und da geht es nicht nur immer fachlich zur Sache sondern halt auch wie man das untereinander gut händeln kann.

00:12:41: Wir haben häufiger da eine Qualitätstärke und es hilft!

00:12:49: Jetzt ist ja die Führungsaufgabe, ich habe gesagt Führung kann man lernen.

00:12:52: Ich glaube den Satz kann man sich merken an alle Züren und Sohre in der Branche noch nicht immer so in der Breite angekommen.

00:12:58: Erlauben Sie mal einfach meiner Seite den Einschub.

00:13:01: deswegen danke für die Bestätigungen aber sie haben mir auch eine durchaus herausfordernde Situation weil die Führen spannen.

00:13:10: also das Verhältnisanzahl Mitarbeiter zur Anteil der Gesamtanzahl der Führingskräfte ist schon bei ihnen durchaus hoch Ja, bei den Mitarbeitern ja mit dem Hohenteinsanteil.

00:13:21: Das heißt schon auch regelmäßige Kommunikation, auch versteigte Anforderungen an die Arbeitsorganisationen.

00:13:29: haben sie dafür eigene Format oder auch Routinen entwickelt um eben auch die Mitarbeiter gleichermaßen einzubinden und auch mit regelmäßigem nicht nur Informationen sondern auch Feedback zu versorgen.

00:13:45: Wir machen einmal im Monat eine Teambesprechung.

00:13:47: Die findet per Teams statt damit die auch im Homeoffice sind, mit dabei sind.

00:13:54: Das ist wichtig!

00:13:57: Dann haben wir aber auch noch spezielle Sprechzeiten bei der Geschäftsleitung täglich.

00:14:02: Also da ist quasi die Tür offen und jeder kann in der Zeit dann reinkommen – und mit was auch immer.

00:14:09: Und wir drehen auf jeden Tag eine sogenannte Bürorunde.

00:14:14: also wir von der Geschäftslaltung.

00:14:16: Man soll gar nicht glauben... wie viel da, also man dann doch angesprochen wird mit Dingen die gerade ad hoc passieren oder eine Frage aufgekommen ist und so kann man schon viele Dinge einfach schnell erledigen oder beantworten.

00:14:34: Und die Leute haben das Gefühl, man isst nah bei ihnen!

00:14:41: Was die meisten Kollegen sich auch machen... Also wir nutzen im Prinzip wenn es geht jeden Kontakt mit einem Teammitglied um auch mal zu fragen, ja und sonst passt nach alles.

00:14:51: Wie läuft es denn gerade aktuell?

00:14:52: Und so das macht auch viel aus weil wenn dann tatsächlich was kommt gehen wir natürlich auch drauf ein und sagen nicht Ja aber jetzt habe ich keine Zeit mehr

00:15:08: wäre auch eine Antwort war wahrscheinlich über nicht die passende antwort.

00:15:11: also Ich glaube sehr schön, aber würde auch da nochmal ein Gedanke weitergehen.

00:15:19: Weil ich sage aus den Vorgesprächen oder von Informationen interessant sind ja die Kanzlei mit einer guten Tradition.

00:15:29: Man kann auch sagen eine gute Ausbildung der Kanzlei haben viele Mitarbeiter über die Jahre selbst ausgebildet.

00:15:35: Aber trotzdem auch setzen sie heute auf eine gesunde Mischung aus Routines und sag mal jungen innovativen Kräften, jungen neuen Wind.

00:15:43: Da bleibt immer die Frage, wie schaffen wir es denn auch gerade Berufseinsteigern?

00:15:49: Auch früh und vielleicht von Anfang an genügend Eigenverantwortung zu übertragen.

00:15:56: Und natürlich auch den Wissentransfer der Erfahrene zu den jüngeren Sicherzustellen.

00:16:03: Ja also bei uns ist das Ziel immer eigenverantwortliches Arbeiten und setzliche und es gibt auch schon zu Beginn Dinge die ein Einsteiger eigenverantwortlich machen kann.

00:16:14: Vielleicht noch nicht mit einer riesen Verantwortungsspanne, aber durch das eine oder andere und wir haben für Berufsanfänger an Leitfaden entwickelt der gleichermaßen für Einsteigern wie für die Routiniers gilt.

00:16:33: Wir haben auch immer einem Einsteigener einen Paten den wir ihm zur Hand geben, also ein Ausbilder der gegenüber sitzt.

00:16:44: Und das macht natürlich wahnsinnig viel aus wenn der Berufseinsteiger dann im Prinzip alles fragen kann über einen Schreibtisch fragen kann oder der andere geht auch mal rüber und sitzt nebeneinander und so.

00:17:00: und dieser Leitfaden gibt über drei Jahre eine recht gute Orientierung wieviel Unterstützung am Anfang und dann auch später in die jeweilige Phase gegeben werden muss.

00:17:10: Also, am Anfang ist immer viel Betreuung und dann wird es immer weniger, ist klar.

00:17:14: Und zum Schluss steht natürlich das eigenverantwortliche Arbeiten dann da.

00:17:21: Wenn man dieses eigenverantwörterische Arbeiten, was ich gerade ansprechen als Ausgangspunkt nimmt, dann ist ja gerade bei den jüngeren Kolleginnen und Kollegen auch immer wieder der Aspekt oder bei Nachwuchskräften der Aspekte zu sagen, wo gibt's denn noch weiter Entwicklungsmöglichkeiten?

00:17:35: bis zur Frage nach Aufstiegsmöglichkeiten.

00:17:39: Ich glaube, da spreche ich jetzt für viele Berufskollege die gerade zuhören in ihrer Größenordnung als mittelständische Kanzlei.

00:17:48: Wie kann ich da eigentlich Entwicklungsverspektiven gestalten, die ja nicht unbedingt der klassischen Karrierekanzlei von Großkanzleien entsprechen können?

00:17:58: Also die Kaleiter muss bei ihnen weniger Sprossen haben also bei einer Großkanslei

00:18:06: Das ist richtig.

00:18:07: Wir haben flache Hierarchien, das bedeutet natürlich auch weniger Stufen auf der Leiter.

00:18:12: Auf der anderen Seite ist es ja in unserem Beruf auch wieder sehr schön weil es gibt einfach klassische Fortbildungen die man da anbieten kann und die wir auch anbieten wie zum Beispiel den Steuerfachwert oder eben tatsächlich den Steuerberater Titel oder diesen Fachassistent für Lohn.

00:18:32: und wenn sich jemand dazu entschließt Das zu machen, also wir sprechen das an.

00:18:38: Wir machen auch Jahresgespräche, das habe ich vorhin noch vergessen zu sagen

00:18:43: und

00:18:44: da kommen dann diese Themen hoch.

00:18:46: Dann bieten wir halt eine Möglichkeit dass es Teammitgliedes auch machen kann.

00:18:53: Das heißt wir übernehmen einen Teil der Kosten ein überwiegenden Teil und halten dem Teammitlid dann auch den Rücken frei.

00:19:02: Also da wird im Prinzip dann ein Plan gemacht wie in der Phase, der Fortbildung bis zur Prüfung

00:19:11: usw.,

00:19:13: das gehandelt werden kann.

00:19:15: Dass er dann auch von anderen Belastungen befreit ist und natürlich auch perspektivisch Fallbearbeitungen also komplexere Fälle usw.

00:19:26: in Aussicht gestellt.

00:19:27: Das lässt sich dann auch umsetzen weil bei uns durch die Elternzeiten immer wieder mal Mitarbeiterinnen wegbrechen und dann werden auch wieder schöne Fälle frei.

00:19:40: Und es muss auch nicht immer die klassische Fortbildung sein, dem ein oder der anderen.

00:19:46: Die wollen das gar nicht machen sondern denen reicht wenn sie vielleicht mal auch ein anderes Tätigkeitsgebiet haben oder eine zusätzliche Aufgabe.

00:19:53: Auch das ist eine Art von Fortentwicklung in der Kanzlei.

00:20:00: Man hört ja bei Ihnen ganz viel Expertise, Erfahrungen raus verlangen.

00:20:04: Das ist sehr schön und deswegen wir wollen ja über den Podcast andere Kanzleien an Erfahrungsschatz teilhaben lassen.

00:20:13: Und ich sehe ihn gelungen.

00:20:15: Sonst würden Sie auch eine erfolgreiche Siegel tragen da eine gute Marke aufzubauen wenn sich jemand der gerade zu hat in ähnlichen Situationen befindet aber noch nicht so in der Strahlkraft einer WSW drin ist, auch in der eigenen Region.

00:20:30: Was würden Sie denn für ein Tipp geben zu sagen?

00:20:34: darauf lieber Kollege liebe Kolleginnen solltest du besonders Wert legen oder eine hohe Achtsamkeit haben?

00:20:42: Also ich denke am wichtigsten ist es nicht auf starren Arbeitszeitstrukturen zu beharren und aber gleichzeitig ist zu schaffen eine Teamgemeinschaft zu fördern durch gemeinsame Kern- oder Anwesenheitszeiten.

00:20:58: Also gewisse Zeiten zum Beispiel von neun bis zwölf, dass die dann halt gemeinsam besetzt sind nach Möglichkeit mit Anwesenheit und dann einfach auch regelmäßige Teambesprechungen wo alle mit dabei sind.

00:21:16: Es gibt zum einen ja Freiheit auf der anderen Seite aber Das gewisse Miteinander.

00:21:26: Ich denke ein Verständnis für jedes einzelne Teammitglied auf seine persönliche Belange ein Stück weit, das gibt dann auch Vertrauen und in der Regel wird Vertrauen auch wieder zurückgegeben.

00:21:38: Das sind die wichtigsten Punkte.

00:21:41: Also ich glaube die Zutaten haben Sie in der Nachmittagszeit.

00:21:44: Das wissen unsere Gesprächspartner oder Zuhörer gerade nicht also wir schon als Gesprächspartner aber die Zuhöre nicht.

00:21:49: Haben sich glaube ich gute Zutatens für ein gutes Menü an die Seite gestellt Und ich sage auch nochmal das zweite Stichwort Danke für das Vertrauen, dass Sie so in Ihren Kanzlei Alltag und auch Ihre Kanzleifilosofie Einblick gegeben haben.

00:22:03: Ich glaube sie stehen auch Kollegen die zu dem Thema noch mal Gesprächsbedarf haben zur Verfügung.

00:22:09: Ich sag erst einmal heute danke heran, dass wir Gesprächspartnern unserem Podcast waren.

00:22:14: Vielen Dank von meiner Seite!

00:22:16: Sehr gerne, hat Spaß gemacht.

00:22:18: Danke schön.

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