DRPA Steuerberatung - Vom Familiennamen zur Arbeitgebermarke | 96

Shownotes

In dieser Episode ist Dr. Thomas Rothammer von der DRPA Steuerberatung aus Regensburg zu Gast. Im Gespräch geht es um die Umbenennung von Rothammer & von Düsterlho zu DRPA, Entscheidungsstrukturen bei fünf Partnern und schnellem Wachstum, den Aufbau eines branchenübergreifenden Netzwerks rund um Heilberufe, Integration von 53 neuen Kolleginnen und Kollegen seit 2022 – und die offene Frage, wie aus 92 Prozent weiblichen Führungskräften auch mehr Partnerinnen werden.

IN DIESER EPISODE ERFAHREN SIE: 00:12 Intro

01:20 Kurzvorstellung

02:12 Sie haben mit Ihrer Kanzlei am Wettbewerb EXZELLENTER ARBEITGEBER IN DER STEUERBERATUNG teilgenommen und die Auszeichnung erhalten. Was war der Anlass sich zu bewerben und was waren die wichtigsten Erkenntnisse für Sie - insbesondere im Hinblick auf Ihr Vergütungssystem?

03:44 Im Februar 2024 haben Sie Ihre Kanzlei – 1982 auf 15 Quadratmetern gegründet – von den Namen der Gründer auf DRPA umbenannt. Was hat Sie dazu bewogen, und wie haben Gründergeneration und Team reagiert?

06:25 Von der Zwei-Mann-Sozietät 1982 zur Fünf-Partner-Kanzlei mit über 100 Mitarbeitenden – Ihre Leute bewerten eigenständiges Arbeiten mit 4,8 von 5 Punkten. Wie organisieren Sie bei dieser Größe konkret die Entscheidungswege?

08:51 DRPA hat rund um den Heilberufebereich ein ganzes Ökosystem aufgebaut – von der Bayerischen Ärzte- und Zahnärzteberatung über zwei eigene Magazine bis zum jährlichen Ärzteberaterworkshop auf Mallorca. Was bedeutet das konkret für Mitarbeitende in der Ärzteabteilung – welche Entwicklungswege eröffnet es ihnen, die es anderswo nicht gäbe?

11:50 Seit 2022 haben Sie mehr als die Hälfte Ihres Teams neu eingestellt – 53 Personen. Wie integrieren Sie diese Wachstumsgeschwindigkeit, ohne den Zusammenhalt der kleinen Teameinheiten zu verlieren?

15:11 85 Prozent Ihrer Belegschaft sind Frauen, 92 Prozent Ihrer Führungskräfte sind Frauen – auf Partnerebene aber 80 Prozent Männer. Wie gestalten Sie den Weg von der Teamleiterin in die Partnerschaft, gerade für eine Belegschaft, bei der Familienplanung für viele aktuell ist?

18:06 DRPA ist tief regional verankert und betreut gleichzeitig Mandanten deutschlandweit. Wo hilft diese Verwurzelung bei der Fachkräftegewinnung, und wo stößt das Standort-Argument an Grenzen?

22:22 Personalentwicklung 4,9, systematische Personalplanung 3,2 – weit unter dem Branchenschnitt. Ist das der Preis für schnelles Wachstum, oder eine bewusste Entscheidung für Agilität über Systematik?

26:09 Von 60 auf über 100 Mitarbeitende, Marke etabliert, Diamant-Siegel gewonnen. Was muss sich bis 2030 organisatorisch verändern, damit DRPA weiter wächst, ohne die Kultur der kurzen Wege zu verlieren – und welche Rolle spielt dabei die nächste Partnergeneration?

28:31 Outro

INFORMATIONEN ZUM INTERVIEWGAST In dieser Episode ist Dr. Thomas Rothammer von der DRPA Steuerberatung aus Regensburg zu Gast. Website: https://www.drpa.de Instagram: https://www.instagram.com/drpa.de/ Facebook: https://www.facebook.com/drpa.de LinkedIN: https://www.linkedin.com/company/drpa-partnerschaftsgesellschaft-mbb/?originalSubdomain=de XING: https://www.xing.com/pages/v-duesterlho-rothammer-partner-mbb

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DER PODCAST “EXZELLENTE ARBEITGEBER IN DER STEUERBERATUNG” Der Podcast “Exzellente Arbeitgeber in der Steuerberatung unterstützt die Zukunftsfähigkeit mittelständischer Unternehmen, die weltweit einen einzigartigen Standard im Wirtschaftsleben haben.

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Transkript anzeigen

00:00:12:

00:00:14: Ja liebe Zürer und Zürger zum Start einer neuen Woche begrüße ganz herzlich zu unserer neuen Folge exzellente Arbeitgeber in der Steuerberatung.

00:00:23: Wir haben heute das wunderbare Vergnügen, Gast in Bayern sein zu dürfen, ganz konkret in Regensburg bei der DRPA-Steuerberatungen.

00:00:32: ein Gesprächspartner mein wunderbarer Gesprächspartner Thomas Rottammer seinerseits auch Partner dieser Gesellschaft ja und wir haben uns einen wichtigen Punkt vorgenommen, nämlich auch das Thema Wachstum und wie man Wachsstum gut bewältigen kann.

00:00:50: Aber auch vielleicht mit wichtigen Veränderungen.

00:00:54: Der Titel unseres Wortes ist vom Familiennamen zur Arbeitgebermarke, wie die DRPA ein Ökosystem für Heilberufe und mehr als unter Mitarbeiter aufgebaut hat.

00:01:20: Ich sage Grüß Gott und herzlich willkommen Herr Rottermann zu unserem wunderbaren Podcast.

00:01:26: Ich würde mich freuen, Sie würden sich und den Zuhörern ganz kurz mal als Person natürlich auch die Kanzlei vorstellen.

00:01:36: Ja vielen Dank Herr Lohf!

00:01:38: Auch ein herzliches guten Morgen an alle Kolleginnen und Kollegen, die hier den Podcast hören.

00:01:44: Mein Name ist Thomas Rothamer.

00:01:45: ich bin Rechtsanwalt- und Steuerberater Partner der Kanzlei DAPA in Regensburg.

00:01:51: wir sind circa hundert Mitarbeiter auf einem Standort Und circa zehn Steuerberater und zehn Rechtsanwälte, die so im wesentlichen mittelständische Unternehmen und Freiberufler beraten.

00:02:04: Und haben auch eine gewisse Spezialisierung bzw.

00:02:08: Schwerpunkt auf die Beratung von Heilberufen?

00:02:12: Ja!

00:02:12: Man kann sie wieder beglückwünschen zur Auszeichnung exzellenter Arbeitgeber in der Steuerberatung.

00:02:18: Das wird uns heute hier zusammen.

00:02:21: Sie sind ja positiv gesagt, wie auch der eine oder andere Gesprächsplan in den letzten Wochen.

00:02:26: Doch darf man sagen Serientäter in dem ruhige Meid und positiven Sinne also waren mehrfach schon erfolgreich beim Wettbewerb.

00:02:33: dabei stelle immer gerne die Frage zum Start was war denn im Letzten Jahr nochmal der besondere Anlass sich wieder zu bewerben?

00:02:40: Und gab es auch noch mal ein besonderes Erkenntnis Punkt oder Kenntnisse aus der letztjährigen Teilnahme?

00:02:49: Ja wir sind da Sehr interessiert daran, dass wir da auch jedes Jahr mit dabei sind.

00:02:54: Weil wir eigentlich das auch als Art Benchmarking für uns sehen.

00:02:59: Wir wollen ja da auch viele Dinge herausziehen.

00:03:01: Es wird die Fragen gestellt.

00:03:04: Wir werden bewertet und verglichen.

00:03:06: Und was auch wichtig ist, unsere Mitarbeiter werden hier anonymisiert befragt und können uns auf diese Art und Weise Feedback geben.

00:03:14: Und wie jedes Jahr ziehen wir da ganz viele Dinge aus diesem Wettbewerb und aus dieser Auszeichnung raus, nämlich Dinge wo wir uns weiterentwickeln können oder wo wir vielleicht auch noch Schwächen haben.

00:03:26: Es freut uns natürlich auch wenn es dann wiedergespiegelt wird dass es gewisse Dinge gibt die wir da gut machen und insofern dieses Spiegelbild von extern ist uns an der Stelle ganz wichtig.

00:03:37: und dann freut es sich umso mehr wenn wir zum Wiederholten Male diese Auszeichnungen bekommen.

00:03:44: Ja, man kann ja sagen auch eine Tradition.

00:03:47: Das haben Sie gerade gesagt der Teilnahme.

00:03:50: aber Tradition ist ja auch ein Stichpunkt mal zum Start.

00:03:55: Ja sie haben im Februar einen ganz wichtigen Schritt vollzogen.

00:04:00: Früher hieß die Kanzlei von Düsseldorf Rotammer und Partner hin zu einer Umfirmung in BRPA.

00:04:08: Sie haben den Namen der Gründer, auch ihres Vaters Hans Rotammer und seines Vaters Gerd von Düsseldor aus dem Firmennamen genommen.

00:04:15: Das tut man sich vielleicht auch schwer und in DAPA umbenannt.

00:04:20: die Kanzlei gibt es ja schon seit den Achtziger Jahren also ganz traditionell klein gestartet mit Schreitmaschine und traditioneller Buchungsmaschine.

00:04:31: deswegen werden wir mal so den Rückblick nach vorne gehen, was hat sie denn zu diesem Schritt als Kanzlei vielleicht auch als Thomas Rotammer bewogen und wie haben dann die Gründergenerationen oder das Team auf die Umbenennung reagiert?

00:04:45: Also die Reaktion war eigentlich durchwegs positiv.

00:04:48: Man muss dazu sagen diese Kennzeichen und DRPA gibt es schon sehr viel länger.

00:04:54: also unser Domain heißt zum Beispiel so und wir sind auch mit dieser Marke schon länger auf dem Markt.

00:05:00: Und dann war es eben so, dass mein Vater und der zweite Seniorgesellschafter Herr von Düsseldorloh eben zum ersten Januar, zwanzig ausgeschieden sind.

00:05:09: Aus der Partner-Ebene.

00:05:11: Sie ist jetzt noch angestellte Kollegen bei uns.

00:05:15: Dann war für uns jüngere Generation eigentlich eine logische Weiterentwicklung, da auch den Namen unserer Kanzlei neu aufstehen wollten.

00:05:26: Und dann ist uns das DRPA war für uns dann irgendwie offensichtlich, weil es eben schon in der ... schon etabliert war.

00:05:33: und dann haben wir das quasi jetzt so umbenannt in DRPA damit wir also quasi noch mal die Verbindungen zu den Gründern haben aber eben eine starke Marke haben für die Mandanten aber vor allem für die Mitarbeiter, die hier über diese mag es sich mehr identifizieren können.

00:05:51: und man möchte natürlich auch zum Ausdruck bringen, dass wir jetzt nicht nur eine, sage ich mal Kründerkanzlei sind wo die Namen der Kründer eben wichtig sind sondern wir wollen eben da auch ein bisschen mehr sein.

00:06:04: Wir wollen da auch rauswachsen.

00:06:06: Wir sind Inhaber geführt uns soll auch so bleiben.

00:06:09: also wir werden uns auch nicht an irgendwelche Private Equity Organisationen verkaufen sondern wir eine gewisse Größe und Seriosität damit auch zum Ausdruck bringen.

00:06:24: Man kann das glaube ich schon sagen, Ihre Vater ist noch gestartet mit einer Steuerberater-Societät.

00:06:30: Heute darf man bei mehr als hundert Personen ganz klar sagen wir sprechen mit einer Steuerberatungsgesellschaft mit einem Steuerberatungsunternehmen.

00:06:37: es führt mich auch nochmal zum zweiten Themenkomplex.

00:06:40: die sind ja heute Ja, mehrere Partner auch in verschiedenen Fakultäten.

00:06:45: Sie haben das angesprochen, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfungen, Rechtsberatungen.

00:06:50: und ja mit den hundert Mitarbeitern brauchen wir mehr als zweitausend Quadratmeter Wohnfläche Bürofläche Und was da spannend ist im Arbeitgeber Ziegel zeigt sich ja dass ihre Mitarbeiter sehr stark Wert legen und auch schätzen ein eigenständiges Arbeiten und klare Entscheidungen.

00:07:08: Da stellt sich die Frage, wie schafft man das denn zum Partnerkreis gut Entscheidungswege zu gestalten?

00:07:16: Damit Mitarbeiter hier auch eigenverantwortlich arbeiten können.

00:07:19: Und trotzdem die Frage auch, wer entscheidet denn was auf welcher Ebene damit ein gutes Zusammenspiel im Gesamteam möglich wird.

00:07:28: Das ist eine ganz spannende Frage und es ist auch etwas, was ständig auch im Fluss ist und was sich ständig vor und weiterentwickelt.

00:07:36: Also vom Grundsatz her leben wir davon, dass wir sehr flache Hierarchien haben.

00:07:40: Wir haben im Wesentlichen die Partner-Ebene dann haben wir jeweils Teams und da entsprechende Teamleiter Und für uns ist es wichtig das wir hier sehr flach Hierarchie haben kleine überschaubare Teams und auch eine starke Teamleiterebene also die quasi uns auch dann Entscheidungen die dann auch Entscheidungen auf diesen Ebenen treffen.

00:08:02: Und jeder Mitarbeiter ist natürlich in seinem Bereich auch angehalten, die Entscheidungen zu treffen, die notwendig sind und natürlich immer mit dem Hintergrund.

00:08:11: unternehmerisches Denken ist natürlich wichtiger Punkt.

00:08:15: also im Wesentlichen wir geben den Rahmen vor Wir versuchen auch so weit wie möglich da Strukturen und Prozesse zu schaffen aber dann soll eben auch dort die Entscheidung getroffen werden, wo sie am sinnvollsten getroffen werden.

00:08:28: Ohne dass man hier sehr viel Bürokratismus und sehr viele verschiedene Entscheidungswege gehen muss.

00:08:34: Das ist aber wie gesagt ein steht der Prozess und wir sind also da auch sage ich mal ständig bemüht die Prozesse an zu passen und weiterzuentwickeln und natürlich auch unter Einbeziehung der Technik und irgendwelchen IT- und KI Tools einfach voranzutreiben in die Entwicklung.

00:08:53: Ich nehme gerne als zweitere Stichwort auch schon mal auf für unser Gespräch.

00:08:58: Das haben wir bemerkenswert, das ist sicherlich auch... Sie haben es am Anfang der Vorstellung gesagt, dass sich im Bereich der Heilberufe stark engagieren oder dass das auch ein Schwerpunkt ihrer ganzelei ist.

00:09:09: Ich glaube man kann schon sagen die haben da auch ein kleines Ökosystem aufgebaut.

00:09:12: also sie engagieren sich im Erzeberaternetzwerk Ostbayern und haben eigenes Mandantmagazin für Heilberufler Engagieren sich auch bei der Kasselärztlichen Vereinigung und haben eine eigene DAPA-Academie, die ja mit einem Erzberater Workshop sich einmal im Jahr auf dem schönen Mallorca trifft.

00:09:36: Also doch schon ein eigenes Ökosystem aufgebaut.

00:09:40: Welche Entwicklungswege oder welche Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet denn dieser besondere Weg?

00:09:49: Und den es vielleicht auch die Kanzlei in dieser Form gar nicht gäbe.

00:09:55: Ja, also das was Sie jetzt so aufgezählt haben ist auch des Ergebnis einer jahrzehntelangen Entwicklung und Engagement in diesen Bereichen.

00:10:05: da ist sage ich mal der Stichpunkt eigentlich die Vernetzung und das Netzwerken in diesem Bereich.

00:10:12: Uns ist es da wichtig dass wir hier auf den verschiedenen Ebenen tätig sind, ob wir da Vorträge halten oder auch mal gewisse Dinge publizieren.

00:10:21: Ob wir mit Fachkollegen im Ausdurchsinn, also diese Veranstaltung auf Mallorca ist ja etwas für spezialisierte Steuerberater und Rechtsanwälte in dem Bereich.

00:10:30: die wir, wo wir da bundesweit auch im Austausch sind und dieses ganze Ökosystem wie sie das bezeichnen möchten dient natürlich dazu dass wir hier eine gewisse Spezialisierung haben.

00:10:42: Dass wir uns hier auch ständig weit entwickeln wollen, dass wir auch stendig am Ball bleiben wollen, aber auch im Austausch sind mit den Kollegen bundesweite in ähnlichen Situationen unterwegs sind und für unsere Mitarbeiter heißt es konkret Exklusivität und Spezialisierung haben, dass wir uns natürlich auch gut in dem Bereich bewegen wollen.

00:11:04: Der setzt voraus Wir müssen uns ständig fort und weiter entwickeln also was die fachlichen Fähigkeiten betrifft Und es führt im Ergebnis dazu Dass wir eigentlich bundesweit Mandate annehmen können uns auch bundesweiter aufgestellt sind und für unsere Mitarbeiter ein spezielles Branche erlangen können und sich da spezifizieren können.

00:11:29: Und für unsere Steuerbater- und Rechtsanwaltskollegen ist natürlich diese Veranstaltung auf Mallorca auch ein Incentiv, was wir auch bewusst zu machen wollen um auch denen die Gelegenheit zu geben mit anderen Kollegen hier im Austausch zu sein und sich auf angenehme Art und Weise fort und weiter zu entwickeln.

00:11:49: Ich merke der rote Partner als Entwicklung heute weil ich würde noch mal auf einen Punkt gehen und da ein bisschen Einblick auch nochmal unseren Zuhörern gewähren.

00:11:59: Also sie setzen ja, wir haben sie gerade zwischendurch gesagt ganz bewusst auf kleine Team-Einheiten also auch Nähe auf einer Tür.

00:12:08: Und trotzdem haben Sie ja ein wirklich sehr starkes Wechstum hingelegt.

00:12:12: für alle die die Kanzlei noch nicht kennen, allein in den zwanzig-zweiundzwanzig über fünfzig neue Kolleginnen und Kollegen eingestellt.

00:12:19: Dreieinhalb Orte wird sagen fünf würden mir schon reichen.

00:12:22: Also das ist doch ein sehr starkes Wachstum.

00:12:25: Da bleibt natürlich die Frage wie schafft man als DAPA oder wie schaffen sie es auch an der Partnerrunde?

00:12:32: Neue Mitarbeitende ja vom Azuki bis zum erfahrenen Steuerfach angestellten oder gar Berufsträger Ja in diese Team Einheiten einerseits zu integrieren, ohne dass natürlich auch eingespielte Teams an Zusammenhalt verlieren.

00:12:51: Ja, auch das eine stetige Herausforderung und das immer auch ständig am Nachjustieren.

00:12:56: also ein Punkt was ich ja schon mal erwähnt habe wir haben eine Teamstruktur und wir haben kleine Teams überschaubare Teams wo dann auch die Integration und die Einarbeitung erfolgen sollen.

00:13:08: entscheidend ist natürlich die Personen, die hier dann auch in dem Team sind und dieses On-Boardung diese Einarbeitungen durchführen.

00:13:16: Und da versuchen wir auch Kapazitäten freizusetzen, dass man sagt okay, die Teamleiter oder die Stellverdehenden, die die Verantwortung haben.

00:13:26: Die sollen auch ausreichend Zeit und Gelegenheit haben, diese Einerbeitung zu organisieren und das on-boarding durchzuführen.

00:13:33: Wir versuchen auch durch onboarding Hilfsmittelstrukturen da Hilfestellungen zu geben.

00:13:39: Wir haben seit ein paar Jahren auch eine eigene Personalabteilung mit zwei Mitarbeiterinnen, die auch dafür gedacht sind hier solche Strukturen auszuarbeiten.

00:13:48: Also so Onboarding-Strukturen Auszuarbeiten, die für dieses ganze Thema Recruiting Management, Personalmanagement zuständig sind.

00:13:59: Wir wollen eigentlich in unseren Kanzlei-Räumen soweit möglich im Präsenz arbeiten.

00:14:04: Es gibt natürlich Homeoffice aber Homeoffices ist immer nur zeitlich nachrangig, also die Präsenz muss hier auf alle Fälle im Vordergrund sein damit einfach auch der Austausch erfolgt.

00:14:15: Wir wollen ja unsere Kultur weitergeben wir wollen unsere fachliche Expertise weiter geben und unsere Prozesse und Strukturen weitergeben und das geht ideal fall eben hier in der Kanzlei.

00:14:26: und deswegen ist das Thema Homeoffice zwar möglich aber eben nicht das Schwerpunkt.

00:14:32: und diese sage ich mal dieses Onboarding dieses integrieren von neuen Mitarbeitern war schon eine große Herausforderung in der Vergangenheit hat, auch nicht immer funktioniert.

00:14:45: Aber wir glaube ich sind da ganz gut dabei und sag' ich mal die Zahlen sprechen dafür uns.

00:14:52: Wir haben eben unser Team insgesamt massiv verstärkt War auch dringend notwendig Und jetzt geht es natürlich daran dass wir alles andere entsprechend verstärken also Prozesse und Strukturen schaffen, sodass wir einfach gut zusammenarbeiten können und vor allem effektiv sind.

00:15:11: Einmal den Aspekt Strukturen gerade nochmal, denen Sie da ansprechen mal in einer anderen Belegwinge vielleicht auch beleuchtet mit Ihnen.

00:15:19: Sie sind ja wirklich sehr typisch für die Branche.

00:15:24: Sie haben extrem hohen Frauenanteil, auch sehr großer Anteil von Beschäftigten unter vierzig Jahren wenn man auf die Belegschaftsebene guckt Jetzt gehe ich ein bisschen Wasser vielleicht in den Wein für den einen oder anderen Zuhörer, wie auch bei anderen.

00:15:39: Kann es leihen?

00:15:40: Wenn man auf die Partner-Ebene guckt, dominiert das männliche Geschlecht und sie haben ja gerade gesagt wir sind eine lernende Organisation.

00:15:47: Wir entwickeln uns kontinuierlich weiter.

00:15:50: deswegen so die Frage wo sind denn ihre Gedanken dafür die Zukunft wenn mal über diese Asymetrie zwischen viele Frauen auf der Belegschafts Ebene, viele Männer Ja, anderen Personen noch den Weg meines speziellen Frauen auch den Weg in die Partnerschaft ermöglicht?

00:16:12: Ja, können Sie sich schon.

00:16:13: Also wir sind ja aktuell fünf Partner davon eine Partnerin und vier männliche Partner da.

00:16:20: das ist natürlich historisch gewachsen Und da gab es auch keine keine rücksicht auf geschlecht Es hat sich einfach so auch entwickelt.

00:16:29: auf der Partner-Ebene ist ja auch mehr entscheidend.

00:16:32: Man muss gut miteinander zusammenarbeiten können, man muss sich fachlich und menschlich verstehen und man muss auch gleiche Werte und gleiche Ideen und gleicher Visionen und Strategie haben.

00:16:43: Und da ist es dann für mich egal ob man jetzt mit einem männlichen Partner oder einer weiblichen Partnerin hier verhandelt.

00:16:57: Für uns schon wichtig ist, dass wir mittelfristig auch die Partner-Ebene verstärken wollen.

00:17:02: Wir wollen hier auch Möglichkeiten geben aber eben wie gesagt nur mit Augenmaß und es muss menschlich einfach passen.

00:17:10: Wir wollten unsere sehr agile kleine Einheit mit fünf Kolleginnen und Kollegen nicht dadurch zerstören indem wir uns mal verdoppeln oder verdreifachen und dann vielleicht diese schlanke Struktur damit kaputt machen.

00:17:27: Und das ist uns jetzt auch wichtig, dass wir da sage ich mal mit Augenmaß auf der Partner-Ebene weiter wachsen und da eben auch geschlechter unabhängig Kolleginnen und Kollegen ansprechen die hier in Frage kommen.

00:17:41: Und manchmal ist auch das Thema mit der Familienplanung dann eben so ein Thema.

00:17:45: Da wollen wir sehr flexibel sein, also von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die hier in der Kanzlei arbeiten.

00:17:52: Das sind viele mit Familie oder mit Familienplanungen und da versuchen wir natürlich auf allen Ebenen flexibel zu sein soweit wie es geht und so umbürokratisch wie möglich.

00:18:06: Ja, das ist ja ein Ausdruck auch von Verbundenheit der Mitarbeiter.

00:18:09: Ich denke, das bleibt ein spannendes Thema für die Zukunft.

00:18:16: Eine Stärke, die Sie haben, ist ganz klar die regionale Verankerung.

00:18:21: Also ich engagiere mich nicht nur bei SSV Jan Regensburg sondern auch in den Oberpfalzmarketingen und unterstützen auch die regionalen Universitäten.

00:18:34: Das zeigt ja ganz klar eine Verbundenheit mit ihrer Heimat, mit der Heimatregion.

00:18:39: Gleichzeitig hatten sich am Anfang gesagt, betreuen sie auch viele Mandanten nicht so deswegen der Digitalisierung oder mit der Digitalisierung auch deutschlandweit.

00:18:49: Deswegen da zwei Fragen wie nutzen Sie denn die regionale Verwurzelung ganz konkret als Arbeitgeber?

00:18:57: Mitspieler und Unterstützer.

00:18:59: Und wo schüßt vielleicht auch das Standort Argument, so aus Ihrer Sicht bei der reichen Unternehmensgröße jetzt an Grenzen wenn sie auch überregional Fachkräfte und gute Fachkräften gewinnen wollen?

00:19:12: Ja also ich sage es mal so diese regionale Verwurzlung hier in Regensburg die ist zum ein Jahr für uns die Identität.

00:19:19: wir sind mit dieser Regionen gewachsen, also wenn man sich die Entwicklung und die Historie von Ringsburg seit vielleicht Anfang der siebziger ansieht erkennt man wie was für ein enormes wirtschaftliches Wachstum und hier in Regensburg passiert ist.

00:19:38: Und natürlich auch eine kulturell hoch attraktive Stadt, Weltkulturerbe ist die Allstadt von Regensburger.

00:19:45: Wir haben verschiedenste Möglichkeiten hier Freizeitaktivitäten zu gestalten.

00:19:50: Es ist wirklich ein sehr attraktiver Standort muss man mal deutlich sagen, von dem wir natürlich profitieren Und das ist natürlich schon für uns eine Identität.

00:19:59: Wir sind hier in Regensburg, in der Oberpfalz.

00:20:02: Wir können auch bundesweit agieren und wir sehen diese Verbundenheit mit Regensburger und einem Standort als Teil der Arbeitgebermarke.

00:20:13: Wir wollen an diesem Standort sein.

00:20:15: Wir haben dann jetzt keine Probleme oder nur wenig Probleme entsprechende Fachkräfte zu bekommen.

00:20:25: Stellenangebote von überregional, die dann aber auch bereit wären tatsächlich nach Regensburg zu ziehen.

00:20:31: Weil eben der Standort so attraktiv ist und insofern sehe ich momentan gar kein großes Problem dieser regionalen Verbundenheit mit unseren Möglichkeiten der überregonalen Dienstleistungserbringung zu kombinieren weil das meiste digital läuft.

00:20:46: also es gibt Mandate, Konferenzen oder digital kennen, die aber eben schon seit Jahren auch uns vertrauen in unsere Arbeit und Dienstleistung.

00:20:58: Und hier trotzdem auf der anderen Seite diese sage ich mal regionale Verbundenheit und dieses Verankerungen an einem Standort als sage ich einmal wichtiges Kriterium weil wir sehen dass diese Homeoffice Situationen gibt ja Kanzleien die teilweise zu hundert Prozent im Homeoffices arbeiten.

00:21:16: das das nicht unser.

00:21:18: unser Gedanke ist Kolleginnen und Kollegen das sehen.

00:21:22: Also für mich ist es schon so, die Kollaboration im persönlichen Austausch ist etwas anderes als wenn man seine Mitarbeiter teilweise überhaupt nicht persönlich wahrnimmt und die nur im Homeoffice sind.

00:21:33: also der Austausche auch der zwischenmenschliche Austausches.

00:21:37: Der ist für uns wichtig.

00:21:38: wir organisieren Team-Events Wir wollen dass die Mitarbeiter richtig kommunizieren, nicht nur über digitale Medien.

00:21:45: Wir wollen auch, dass die sich in der Kaffee oder Mittagspause einfach mal auf einen kleinen Blausch treffen und wir wollen diese zwischenmenschliche Ebene.

00:21:55: Und wir sind alle keine Computer, auch der ganze Zusammenhang mit KI ist natürlich wichtig.

00:22:00: aber bei uns gibt es feste Ansprechpartner Wenn man anduft keine KI-gestützte Telekommunikation, sondern da kommt ein Mensch ans Rohr und mit dem kann man sprechen.

00:22:12: Und das soll auch so bleiben.

00:22:14: Da wollen wir diese Menschlichkeit und die Verbundenheit einfach bewahren.

00:22:22: Ja, Verbundenkeit zeigt sich ja auch im Arbeitgebern Siegeln weil sie erreichen bei den die Personalentwicklung, das ungewöhnlichen extrem hohen Spitzenwert.

00:22:31: Das wird auch von den Mitarbeitern wahrgenommen, dass man sich in der Kanzlei entfalten und entwickeln kann.

00:22:38: Wenn man jetzt mal auf ein anderes Feld guckt, Personalplanung ja auch in der eigenen Einschätzung etwas geringer ist es ein bisschen der Preis zu sagen okay wir wachsen sind stark gewachsen.

00:22:52: aber Ja, wie schaffen wir es denn gut?

00:22:55: Oder wie schafft es den DAPA gut Planung und Mitarbeiterentwicklung in Einklang zu bringen?

00:23:01: oder ist das einfach nur der Preis für das Wachstum von einer Inhaber geführten Kanzlei hin zu einem Unternehmen.

00:23:12: Also es liegt sicher darin, dass wir natürlich sehr stark gewachsen sind und dass wir da auch gewisse Dinge nachjustizieren müssen.

00:23:20: Dass diese Werte so sind, hat mich selber tatsächlich überrascht.

00:23:25: Liegt vielleicht aber auch daran dass da vielleicht auch das nicht deutlich rüberkommen ist weil wir natürlich schon eine Personalplanung und Entwicklung vor allem machen als eine Personal Planung.

00:23:34: Wir auf Partenebene sitzen quasi jede Woche im Schuhfix zusammen und da ist das Thema Personalplanungen immer ein fester Bestandteil.

00:23:44: regelmäßiges Austausch auch auf allen Ebenen und haben auch eine Personalplanung, die vielleicht nicht unbedingt über Jahre hinweg vorgehalten wird.

00:23:53: Sondern natürlich auch ein bisschen der aktuellen Entwicklung geschuldet ist.

00:23:58: Wir hatten vor einigen Jahren um Corona-Zeiten rum, die tatsächlich fatale Situation, dass wir überhaupt keine Bewerbungen mehr bekommen haben.

00:24:09: Aber so ging es aber auch an den Kollegen.

00:24:12: Wir haben groß gedrommelt und es kam gar keiner.

00:24:16: Seit einiger Zeit hat sich das Bild ein bisschen verändert, liegt vielleicht auch an der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung dass da jetzt tatsächlich auch wir mehr wahrgenommen werden weil wir natürlich auf unsere Marke uns Arbeitgebermarke besser rausarbeiten und besser kommunizieren um Pflegen.

00:24:32: Auf der anderen Seite Natürlich auch mit der wirtschaftlichen Entwicklung, dass natürlich viele Konzerne insbesondere in der Automobilindustrie halt auch Verwaltungsmitarbeiter eben freisetzen und wir davon natürlich auch profitieren.

00:24:43: Und ein Teil ist eben das wir sagen okay wir müssen gucken wie man unser Team dann da erweitern wie wir die einzelnen Positionen stärken wo Bedarf.

00:24:57: Auf der anderen Seite sehen wir natürlich das Thema Digitalisierung, die in vielen Bereichen unsere Arbeit effizienter abwickeln lässt.

00:25:06: Wo wir dann auch sagen okay, wir brauchen für eine Finanzbuchhaltung eben keine fünf Stunden mehr, sondern es geht teilweise auch schneller und dadurch werden einfach Kapazitäten innerhalb der Teams freigesetzt, die wir jetzt erstmal aushüllen wollen.

00:25:17: bevor wir wieder weiteres Personal einplanen sind wir eigentlich ständig am überlegen und teilweise auch haben reagieren, wie wir da am besten voranscheiden.

00:25:30: Es ist immer so ein bisschen fahren auf Sicht manchmal.

00:25:35: Auch wenn wir eine übergeordnete Personalplanung haben, müssen wir auf Sicht fahren und gucken, wie die aktuelle Situation ist was eigentlich seit Jahrzehnten Standard ist.

00:25:44: Wir bilden sehr viel aus.

00:25:45: Wir haben im Schnitt immer fünf Auszubildende pro Jahr entsprechend auch on-boarden und weiterentwickeln wollen.

00:25:53: Und die meisten bleiben uns auch, das ist eigentlich für uns ein Garant der sagen wir mal personellen Weiterentwicklung weil wir dann uns in Anführungszeichen unsere Mitarbeiter entsprechend selbst ausbilden und entsprechend heranziehen und weiter entwickeln.

00:26:09: Jetzt haben Sie gerade so wunderschön gesagt Wir fahren auf Sicht erlauben ja mit der letzten Frage Mal den Nebel ein bisschen zur Seite zu schieben, auf sich zu fahren.

00:26:19: Mit ihnen mal auf zwanzig dreißig zu gucken also eine mittelfristige Perspektive.

00:26:24: was ist ihre ganz persönliche Einschätzung Herr Rotterma?

00:26:28: Was muss ich noch organisatorisch vielleicht auch in anderen Punkte aus ihrer Sicht weiter verändern und weiter entwickeln damit der PR auch weiter wachsen kann ohne dabei allerdings auch diese Kultur der kurzen Wege, das Miteinander und die starken Maße an eigenen Verantwortung zu verlieren.

00:26:49: Vielleicht dann mal mit Blick auf die nächste Generation an Partnerinnen und Partner?

00:26:54: Ja also erst einmal vom Grundsatz her wir wollen gesund- und moderat wachsen.

00:26:58: Wir wollen kein übermäßiges Wachstum zulasten irgendwelcher Strukturen.

00:27:04: Moderat weiterwachsen, das haben wir in der Vergangenheit so gemacht und es soll auch in Zukunft sein.

00:27:09: Wir wollen keine Kanzleien dazukaufen oder nur deswegen kaufen um Mitarbeiter zu generieren.

00:27:15: Das ist nicht unsere Idee.

00:27:17: dahinter eben dieses gesunde Moderate wachsen.

00:27:21: natürlich dann auch die Partenebene mittelfristig zu erweitern und damit auch Verantwortung mehr zu verteilen und Aufgaben zu verteilten.

00:27:30: Wir wollen die Führung insgesamt breiter aufstellen und wollen natürlich innerhalb unserer Kanzlei, innerhalb der Teams die Strukturen noch besser machen.

00:27:38: Wir wollen diese Prozesse noch verbessern und entsprechend dokumentieren.

00:27:42: Und was eben noch wichtiger ist für uns, wir wollen einfach unsere Kultur, unsere Werte, unsere Strategie beibehalten und auch Leben und entsprechend den Mitarbeitern vermitteln, dass wir also sehen, wir sind hier eine Kanzleinhaber geführt die eben auf der einen Seite natürlich von dem Wachstum profitiert, sich auch einiges leisten und gönnen kann an dieser Stelle.

00:28:11: Aber natürlich auch auf die Mitarbeiter gucken.

00:28:13: wir wollen ein attraktives Arbeitgeber sein, wir wollen eine attraktive Dienstleistungsunternehmen sein und wir wollen hier zu den Top-Kanzleien in Ostbayern bleiben und diesen Stand diese Position weiter ausbauen.

00:28:30: Ganz, ganz herzlich Dank für das wunderbare Gespräch am Montagmorgen von meiner Seite und den ganz persönlichen Einblick in eine wunderbare Erfolgsgeschichte die natürlich weitergehen wird.

00:28:41: Das ist unzweifelhaft!

00:28:43: Vielen Dank dass Sie Gast waren bei uns hier im Podcast.

00:28:45: Alles Gute.

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